Zum Inhalt springen
Die Erlösung der Daten: Pro-bono-Fälle in der Datenanalyse

Die Akzeptanz von Pro-bono-Arbeit hat aus unzähligen Gründen eine eindeutige Bedeutung. Innerhalb von iDS entspringt unser Engagement für Pro-bono-Arbeit einer tiefen Überzeugung: Die Wahrung der Gerechtigkeit verlangt nichts Geringeres. Wir befürworten leidenschaftlich die Einbeziehung von Datenanalysen in Gerichtsverfahren und erkennen ihre entscheidende Rolle bei der Aufdeckung von Wahrheiten an, die sonst möglicherweise im Dunkeln blieben.

Zentraler Bestandteil unseres Ethos ist die Überzeugung, dass Gerechtigkeit für alle zugänglich sein sollte. Bei der Bewältigung des empfindlichen Gleichgewichts zwischen Kundenanforderungen und operativer Kapazität erkennen wir eine wachsende Notwendigkeit für datengesteuerte Erkenntnisse, um die Waage der Gerechtigkeit wieder ins Lot zu bringen. In der heutigen datengesteuerten Landschaft ist die Fähigkeit, komplexe Informationen zu entschlüsseln, unverzichtbar. Der Wert von Daten wird jedoch oft übersehen, da es an Verständnis bei den Beteiligten mangelt.

Daten mit ihrem komplexen Lexikon dienen als unparteiischer Zeuge menschlicher Interaktionen und Ereignisse. Im Gegensatz zu subjektiven Erzählungen bieten datenbasierte Fakten einen wahrheitsgetreuen Bericht. Ein Zeitstempel ist frei von Voreingenommenheit, ebenso wie eine Seriennummer oder eine GPS-Koordinate.

Betrachten wir den Fall von Bobby Williams, Direktor bei iDS, der einen Pro-Bono-Fall übernahm, bei dem wichtige Daten jahrelang unerforscht geblieben waren. Nachdem Williams eng mit dem Anwaltsteam des Angeklagten zusammengearbeitet hatte, half er dabei, die Entlastung einer unschuldigen jungen Frau zu orchestrieren.

Die junge Frau, deren Identität aus Respekt geheim gehalten werden soll, geriet in einen juristischen Sumpf und wurde der Mitwirkung an einem Mordfall beschuldigt. Obwohl sie vehement ihre Unschuld beteuerte, zeichneten die Indizien gegen sie ein belastendes Bild.

Ihre Tortur begann mit ihrer Festnahme, die aus einem tragischen Todesfall resultierte. Die Anklage stützte sich bei ihrer Darstellung auf Zeugenaussagen, die ihr Mitschuld an dem schändlichen Komplott unterstellten. Im weiteren Verlauf des Falles wurde jedoch deutlich, dass das Vertrauen auf subjektive Aussagen allein einen entscheidenden Aspekt verschleierte – das stumme Zeugnis der Daten.

Die Strafverfolgungsbehörden, die mit mehreren Mobilgeräten ausgerüstet waren, die sie am Tatort gefunden hatten, scheiterten an der technologischen Komplexität. Das komplexe Netz der Geolokalisierungsdaten blieb undurchschaubar, entzog sich ihrem Verständnis und ließ wichtige Beweise in der Versenkung verschwinden. Es war ein klassischer Fall von Datenunterausnutzung – eine verpasste Chance mit verheerenden Folgen.

Hier kam iDS in Zusammenarbeit mit einem Pro-Bono-Anwaltsteam ins Spiel, um das Datengewirr zu entwirren, das in diesen Geräten verborgen war. Durch sorgfältige Analyse brachten Williams und sein Team eine Fülle von Erkenntnissen ans Licht, die die Darstellung der Staatsanwaltschaft erschütterten. Die Geolokalisierungsdaten, die das iDS-Team auf den Mobilgeräten fand, ließen eine völlig andere Interpretation zu, die den Angeklagten entlastete und die Fehlbarkeit der Zeugenaussagen offenlegte.

Williams' Expertenanalyse durchdrang den Schleier der Zweideutigkeit und brachte die Wahrheit ans Licht – eine Realität, in der die bloße Anwesenheit des Angeklagten am Tatort nicht ausreichte, um Schuld nachzuweisen. Nachdem Williams sein Expertengutachten eingereicht hatte, war er bereit, zu seinen Ergebnissen auszusagen, doch in einer dramatischen Wendung der Ereignisse zerfiel die Grundlage der Zeugenaussagen, auf die sich die Anklage stützte. Ein Zeuge nach dem anderen widerrief seine Aussage, als er die Diskrepanz zwischen seinen Aussagen und der durch Daten gestützten Realität erkannte. Da sich Daten als der entscheidende Zeuge herausstellten, war keine weitere Zeugenaussage mehr erforderlich, was den Weg für die Abweisung der Anklage und die Freilassung einer zu Unrecht inhaftierten Frau ebnete.

Die grauenhafte Tortur, die die Mitangeklagte erdulden musste und die zwei Jahre hinter Gittern saß, ist eine eindringliche Erinnerung an die Folgen einer unzureichenden Datennutzung im Strafrechtssystem. Das Vertrauen auf unzuverlässige Zeugenaussagen und die mangelnde Nutzung des Potenzials der verfügbaren Daten forderten einen hohen Tribut von ihrem Leben. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, Datenwissenschaftler und Experten von Beginn eines Gerichtsverfahrens an einzubeziehen. Indem wir die Datenanalyse Personen anvertrauen, die über die erforderliche Sachkenntnis verfügen, können wir nicht nur die Rechte des Einzelnen, sondern auch die Integrität des Gerichtsverfahrens selbst schützen.

Bei iDS bleiben wir unserem Engagement für die Förderung datengesteuerter Erkenntnisse treu und lassen uns dabei von einem einzigartigen Ethos leiten: dazu beizutragen, dass Gerechtigkeit nicht nur ein hehres Ideal, sondern eine greifbare Realität für alle ist.

Bobby R. Williams Jr. – Regisseur, Bobby R. Williams Jr., Regisseur 



Bobby Williams      
Direktor – DEI-Vorsitzender
Direkt: +1.202.642.2113 | bwilliams@idsinc.com
USA: +1.800.813.4832 | Großbritannien/EWR: +44 (0)20 8242 4130



iDS bietet beratende Datenlösungen für Unternehmen und Anwaltskanzleien auf der ganzen Welt und verschafft ihnen damit einen entscheidenden Vorteil – sowohl vor Gericht als auch außerhalb. Die Fachexperten und Datenstrategen von iDS sind darauf spezialisiert, Lösungen für komplexe Datenprobleme zu finden und sicherzustellen, dass Daten als Vorteil und nicht als Belastung genutzt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter iDSinc.com.

de_DEDE