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Von Benutzern gesammelte Daten – eine Übung in Datenschutzexpertise

Von Benutzern gesammelte Daten – Eine Übung in Datenschutzexpertise

HERAUSFORDERUNG

Sammelklage wegen angeblicher heimlicher Aufzeichnung zahlreicher Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel durch Kunden öffentlicher Verkehrsmittel eingereicht.

Der Kunde benötigte Expertise für Folgendes:

  • Zum Unterschied zwischen einem Gerät und einer Anwendung Stellung nehmen.

  • Analysieren und Beurteilen des einvernehmlichen Charakters der Installation von Apps.

  • Vergleiche und Unterscheidungen zwischen der Art der durch Einwilligung erfassten Informationen und anonymen Mitteln zu ziehen.

Lösung

Unsere iDS-Experten nutzten ihr Wissen über Strafverfolgung, Ermittlungserfahrung und fundierte technische Hintergründe, um den Unterschied zwischen Hardware und Software sowie Geräten und Anwendungen zu beschreiben.

Das Forensik- und Ermittlungsteam von iDS führte Analysen durch und berichtete über Folgendes:

  • Dass eine bestimmte App für die Installation vom Benutzer initiiert werden musste.

  • Dass ein Benutzer die Installation der App „akzeptieren“ musste, zusammen mit der Bestätigung, dass sie bestimmte nicht-

    benutzeridentifizierbare Informationen.

  • Um dem Gericht die Unterschiede zwischen hardwaredefinierten Schleichaufzeichnungsgeräten und vom Benutzer installierten Apps zu beschreiben

    die erfassen, was die meisten anderen Apps auch erfassen.

  • Um dem Gericht den Unterschied zwischen Software-Keyloggern, die jeden Tastendruck aufzeichnen können, und vom Benutzer installierten zu beschreiben

    Apps, die einzelne Personen nicht identifizieren.

Ergebnis

Unser Team konnte dem Gericht zeigen, dass eine vom Benutzer installierte App nicht dasselbe ist wie ein heimliches Aufnahmegerät. Die Sammelklage wurde abgewiesen.
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