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Beweis einer manipulierten Textnachricht entscheidet über Erfolg

Der Nachweis einer manipulierten Textnachricht gewinnt den Fall

HERAUSFORDERUNG

Der Kläger erhob Anzeige wegen sexueller Belästigung. Der Vorwurf lautete, dass der Beklagte Textnachrichten gesendet habe, um diese Behauptung zu untermauern. Nachdem monatelang nach den angeblichen Textnachrichten gefragt wurde, wurde ein PDF erstellt, das als Screenshot einer beleidigenden Textnachricht dargestellt wurde.

Die Anwaltskanzlei vermutete, dass es sich bei der neu produzierten „SMS“ um eine Fälschung handeln könnte.

Der Kunde benötigte Expertise für Folgendes:

  • Verstehen, welche Schritte zu unternehmen sind, um die Authentizität (oder deren Fehlen) zu bestimmen
  • Die Unterschiede zwischen der Erstellung von Screenshots und PDFs verstehen
  • Verstehen der Geschichte von Apple iOS und seiner Hardwareeinschränkungen bei verschiedenen iPhone-Modellen

Lösung

Mit einem Team von iDS-Experten bewerteten wir die Eigenschaften des PDF-Inhalts und führten Tests und Validierungen verschiedener iPhone-Marken, -Modelle und iOS-Versionen durch.

Das iDS Forensics Team hat Folgendes getestet, validiert und darüber berichtet: 

  • Festgestellt, dass das PDF kein Screenshot war, sondern ein erstelltes Dokument

  • Identifizierte weit über 4-5 Dutzend technische Diskrepanzen zwischen dem erstellten PDF und dem, wie ein tatsächlicher Screenshot einer Textnachricht aussehen sollte

  • Dass das PDF nie ein Screenshot von einem iPhone war

Ergebnis

Durch Live-Zeugnisse konnte der iDS-Experte auf der Grundlage klarer und überzeugender Beweise zu dem Schluss kommen, dass die Beweise des Klägers nicht authentisch und absichtlich fabriziert waren.
Unser Mandant gewann ein Gerichtsurteil und erklärte, dass dies zum großen Teil auf die Arbeit von iDS bei der Analyse der Beweise und unsere Fähigkeit zurückzuführen sei, die Ergebnisse in einfachem Englisch zu bezeugen.
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